Abel Steh Auf: Gedichte, Prosa, Theorie by Hilde; Mahr, Gerhard Domin

By Hilde; Mahr, Gerhard Domin

Show description

Read or Download Abel Steh Auf: Gedichte, Prosa, Theorie PDF

Similar german_15 books

Strategischer Erfolgsfaktor Informationstechnologie: Analyse des Wertbeitrags der Informationstechnologie zur Produktivitätssteigerung und Produktdifferenzierung (German Edition)

Dietmar Moch analysiert den Wertbeitrag der Informationstechnologie zum Unternehmenserfolg. Die Ergebnisse liefern wichtige Erkenntnisse, wie Unternehmen ihre functionality durch den Einsatz ausgewählter Informationstechnologien signifikant steigern können.

Die Narrative Landkarte als Diagnoseinstrument: Zugang zur Lebenswelt in Beratung und Therapie von Kindern und Jugendlichen (German Edition)

Dieses Buch stellt ein Diagnoseinstrument vor mithilfe dessen Therapeuten und Berater schnell und unmittelbar authentische Daten zu den Ressourcenpotentialen ihrer Klienten erhalten. Die Narrative Landkarte ermöglicht Erkenntnisse zu Personen- und Umweltressourcen, zu Interaktionspartnern und Handlungsrepertoires, zu Aktionsradien und Alltagsarrangements.

Soziologie von Gesundheit und Krankheit (German Edition)

Dieser Band bietet erstmals einen systematischen Überblick über die zentralen theoretischen Debatten und empirischen Grundlagen der Soziologie von Gesundheit und Krankheit. Führende Expertinnen und Experten geben einen detaillierten Einblick in die relevanten Inhalte und aktuellen Entwicklungen der Disziplin, zum Beispiel die sozialen Determinanten von Gesundheit, die Erfahrung und Bewältigung von Krankheit oder die soziale supplier der gesundheitlichen Versorgung.

Extra info for Abel Steh Auf: Gedichte, Prosa, Theorie

Example text

Abends ging sie früh schlafen, damit sie am nächsten Tag gut aussähe. Aber sie schlief sehr un­ ruhig. Was sie geträumt hatte, wußte sie am Morgen nicht mehr. Sie dachte an die Verabredung, und auf einmal stellte sie fest, daß sie sich nicht mehr freute. Im Bad be­ trachtete sie ihren Körper mit Neugier, als kenne sie ihn nicht. Dann vergaß sie die Verabredung und ging in die Stadt. Mittags, wie sie den Fluß entlangging, hatte sie plötzlich ein unbehagliches Gefühl: Sie konnte sich nicht vorstellen, wie es sein würde.

Dann, mit festerer Stimme: »Ja, ich habe es gesagt. « wiederholte sie ihre Frage. « fragte er zurück. »Ich? Ach nein. « Sie schwieg. Er fuhr fort und beantwortete eine Frage, die sie nicht gefragt hatte. « sagte er. « Das Versprechen war nicht überflüssig. Bei der letzten Begegnung, vor ihrer Reise, hatte er im Augenblick der Trennung fast einen Zusammenbruch gehabt. Danach hat­ ten sie noch ein paar Zärtlichkeiten am Telephon ge­ tauscht. Sie hatte versucht, ihn zu trösten. Einige Tage später war er ganz unvermittelt sehr grob zu ihr gewesen.

Ein wenig zu schwül. Sie ging auf das leere Grundstück neben der Villa, in der sie wohnte. Zwar hatte das Haus einen großen Gar­ ten, aber sie und ihr Mann waren nur Untermieter, und als solche der tägliche Beweis, daß der Eigentümer der Villa sich in finanziellen Schwierigkeiten befand. Wer sieht seine finanziellen Schwierigkeiten gern leibhaftig im Garten? Wer nimmt sie überhaupt gerne wahr, außer am Ende des Monats, wenn sie die Miete bezahlen, deretwegen sie da sind. Gehen sie nicht täglich die Treppe herauf und her­ unter?

Download PDF sample

Rated 4.82 of 5 – based on 11 votes